Steuerberater sind gemäß § 64 StBerG an die Steuerberatervergütungsverordnung gebunden. Die Honorare lassen sich im Voraus leider nicht exakt festlegen, da als Grundlage die Gegenstandswerte maßgebend sind. Das sind z.B.

  • bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 21 EStG die Höhe der Einnahmen bzw. die Höhe der Werbungskosten
  • oder bei einem Jahresabschluss gemäß § 5 EStG der Mittelwert zwischen der berichtigten Bilanzsumme und der betrieblichen Jahresleistung.

Und gerade diese Werte stehen erst nach Abschluss der Arbeiten genau fest, ebenso ist erst dann eine Entscheidung über den Schwierigkeitsgrad der Arbeiten möglich.

Wir haben keine Berührungsängste, mit Ihnen über unser Honorar zu sprechen, eine unverbindliche Richtung lässt sich im Gespräch unter Zuhilfenahme der Steuerberatervergütungsverordnung schon feststellen. Diese ungefähre Richtung möchten wir hier aber aus Gründen der Diskretion nicht öffentlich machen. Fragen Sie uns, Sie bekommen eine Antwort.

Bei den Jahresabschlüssen und den Buchhaltungen können Sie als unser Mandant das Honorar direkt beeinflussen. Je ordentlicher und vollständiger die Unterlagen vorbereitet sind, desto günstiger wird es für Sie. Ein „Schuhkartonmandant“ muss logischerweise mit einer etwas höheren Rechnung kalkulieren, da in diesem Fall wesentlich mehr zu leisten ist. Jeder Mandant ist anders, daher sind die Rechnungen auch unterschiedlich.

In den meisten Fällen bewegen wir uns im unteren Mittel der Steuerberatervergütungsverordnung und wir vergessen nicht den Service an unseren Mandanten. So stellen wir z.B. kurze Telefonate und Besprechungen in der Regel nicht in Rechnung. Die Abrechnung einer Erstberatung zu Beginn einer Mandatsbeziehung erfolgt ebenfalls nicht.
Uns ist es wichtig, dass wir ein ehrliches und vertrauensvolles Verhältnis pflegen. Je besser wir uns verstehen, desto besser können wir zusammenarbeiten.

Ein Beispiel mit konkreten Zahlen können wir Ihnen aber auch nennen. Eine Gehaltsabrechnung wird für einen Arbeitnehmer und für einen Abrechnungsmonat mit 15,00 € netto berechnet. Anträge auf Erstattungen nach dem EFZG werden nicht mehr berechnet, da diese inzwischen im Prozess bei der Erstellung der Gehaltsabrechnung integriert sind.